Kosten für Schulhund als Werbekosten absetzbar

Finanzgericht Düsseldorf (Az. 1 K 2144/17 E)

In einem Urteil aus dem Steuerrecht hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden, dass die Kosten für einen sogenannten Schulhund vom Lehrer teilweise von der Steuer abgesetzt werden können. Dieses Thema löste schon häufig Kontroversen aus, bspw. hatte das Finanzgericht Rheinland-Pfalz anders entschieden, das Finanzamt Düsseldorf wird nun den weiteren Rechtsweg bis zum Bundesfinanzhof gehen.

Im konkreten Fall hatte eine Realschullehrerin geklagt, die die Futter- und Tierarztkosten für den privat angeschafften Hund als Werbungskosten absetzen wollte. Sie begründete dies mit dem Argument, dass der Hund ein Arbeitsmittel sei und vergleichbar mit einem Polizeihund, Der speziell ausgebildete Hund solle die Lehrerin bei der Arbeit mit den Kindern unterstützen und der Hund würde täglich im Unterricht und in den Pausen eingesetzt. Die Richter entschieden nun, dass in diesem Fall 50% der Kosten als Werbungskosten anzusehen seien. Haben auch Sie Fragen zum Steuerrecht? Gerne beraten wir Sie zu dem Thema – Sprechen Sie uns an.