Fristlose Kündigung des Mietvertrages bei Angebot auf AirBnB

Landgericht Berlin (Az.: VIII ZR 210/13)

In einem aktuellen Urteil aus dem Mietrecht hat das Landgericht Berlin entschieden, dass ein Mieter eine fristlose Kündigung seines Mietvertrages akzeptieren muss, wenn dieser seine Wohnung auf beliebten Vermietungsportalen wie AirBnb oder Wimdu anbietet. Gerade in Großstädten ist es häufig sehr beliebt, seine Wohnung (auch nur zeitweise) über diese Portale zu vermieten, wenn man selbst die Wohnung bspw. nicht vor Ort ist.

Im konkreten Fall ging es um die Klage eines Vermieters, der den Mieter seiner Wohnung bereits abgemahnt hatte, nachdem der Vermieter festgestellt hatte, dass seine Wohnung vom Mieter auf AirBnB als Touristenunterkunft offeriert wurde. Auch nach der Abmahnung hat der Mieter die Wohnung weiterhin angeboten und riskiert damit jetzt eine Räumungsklage des Vermieters, die nach dem aktuellen Urteil des LG Berlin auch entsprechend hohe Erfolgsaussichten hat. Das Landgericht Berlin stellte in dem Urteil klar, dass die Weitervermietung (gegen Entgelt) dem Mieter nur erlaubt sei, wenn die Erlaubnis des Vermieters vorliege, was auch entsprechend in den meisten Mietverträgen so enthalten ist.

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