Reiserücktrittversicherung muss bei unerwarter Krankheitsverschlechterung zahlen

LG Köln (Az: 24 S 15/ 15)

Laut eines aktuellen Urteils aus dem Versicherungsrecht, genauer zum Thema Reiserücktrittversicherung, muss diese auch leisten, wenn eine Chemotherapie unerwartet wieder aufgenommen werden muss. Die Versicherung hatte mit dem Argument, dass diese Erkrankung bereits bekannt war, nicht Teil des Versicherungsschutzes ist und sie daher nicht leisten müsse. Dem widersprach jetzt das Landgericht Köln.

Im konkreten Fall hatte ein Krebspatient eine Reise gebucht, da von den Ärzten bis zum Reiseantritt eine entsprechende Verbesserung der gesundheitlichen Situation prognostiziert wurde. Entgegen der positiven Prognose der Ärzte war doch wieder eine Chemotherapie notwendig, so dass die Reise nicht angetreten werden konnte und diese storniert werden musste. Um die entstandenen Kosten wurde nun gestritten und das LG hat dem Patienten Recht gegeben.

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